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English Version

In letzter Zeit erreichen uns häufig E-Mails mit infizierten Anhängen. Diese enthalten Schadsoftware, die den PC infiziert und weitere Viren / Trojaner nachladen kann. Dies ist unabhängig vom Dateityp des Anhangs. Es gibt auch Anhänge, die alle Dateien, auf die Sie Schreibzugriff haben (inkl. Netzlaufwerke) verschlüsseln, so dass Sie sie nicht mehr lesen können. Dies ist vor kurzem in einem Nachbarinstitut passiert. Damit sind alle Ihre Daten weg, und im Zweifelsfall muss Ihr PC komplett neu installiert werden. Viele dieser neuen Schadprogramme können vom Virenscanner nicht entdeckt werden. Der beste Virenschutz ist der Benutzer selbst, indem er mitdenkt!

Öffnen Sie daher Anhänge nur dann, wenn Sie sicher sind, dass die E-Mail von einem bekannten Absender kommt, und wenn Sie von diesem auch einen Anhang erwarten. Beachten Sie dabei auch, dass der angezeigte Absender auch wirklich richtig ist, denn Absenderadressen können gefälscht sein. Außerdem könnte auch der PC des Senders infiziert sein. Im Zweifelsfall fragen Sie beim Absender nach, ob er Ihnen wirklich eine E-Mail geschickt hat. Antworten Sie dabei NICHT auf die erhaltene E-Mail, sondern senden Sie eine neue, damit Sie sicher sind, dass die Nachricht auch den gewünschten Empfänger erreicht. Überlegen Sie auch, ob der Absender wirklich Ihre KIT Adresse kennen kann.

Auch wenn Sie in der E-Mail direkt mit dem Namen angesprochen werden oder die E-Mail ein bekanntes Firmenlogo enthält, ist dies keinerlei Garantie, dass der Absender der ist, für den er sich ausgibt.

Klicken Sie auch nicht auf irgendwelche Links in einer Nachricht, denn die angezeigte Adresse muss nicht die sein, auf die Sie dann wirklich geleitet werden. Fahren Sie mit der Maus einfach über den Link, ohne zu klicken, dann wird das eigentliche Ziel angezeigt. Klicken Sie nur dann, wenn die Adresse verlässlich ist und nicht z.B. eine ausländische Endung hat.

Falls Sie befürchten, dass Ihr PC infiziert ist, dann schalten Sie ihn sofort aus, indem Sie so lange auf den Powerschalter drücken bis der PC aus ist. Danach informieren Sie den IMT Admin, damit er den PC mit einer bootbaren DVD überprüfen kann. Eventuell können dann noch Daten gerettet werden.

Geben Sie auch nie auf irgendwelchen WWW-Seiten Ihr KIT-Paßwort ein, außer die Seite ist Ihnen bekannt und die WWW-Adresse endet mit kit.edu. Bitte teilen Sie nie irgendwem Ihr Kennwort mit. Wenn Ihr Account für Spammails oder ähnlichem missbraucht wird, wird das Rechenzentrum Ihren Account sofort komplett sperren.