AA201 Dokumentenmanagement-Datenschutz und Datensicherung: Difference between revisions
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Die allgemeine Datensicherung am IMT erfolgt auf dem Windows 2008 Print- und Fileserver '''IMTsrv'''. |
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====Datensicherung auf dem IMT-Dateiserver/PC-Bereich==== |
====Datensicherung auf dem IMT-Dateiserver/PC-Bereich==== |
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Auf dem Fileserver '''IMTsrv''' liegen nur temporäre Arbeitsverzeichnisse und Verzeichnisse, die für die PC-Administration benötigt werden. Alle Dateien, die sich in diesen Verzeichnissen verändert haben, werden jede Nacht auf eine Backupplatte auf demselben Server kopiert. Die Benutzerdaten liegen entweder lokal auf den PC-Platten oder auf einem zentralen Fileservercluster des Rechenzentrums SCC \\sccfs.scc.kit.edu\oe\imt. Die Netzlaufwerke des SCC sind mehrfach redundant ausgelegt, so dass ein Datenverlust praktisch |
Auf dem Fileserver '''IMTsrv''' liegen nur temporäre Arbeitsverzeichnisse und Verzeichnisse, die für die PC-Administration benötigt werden. Alle Dateien, die sich in diesen Verzeichnissen verändert haben, werden jede Nacht auf eine Backupplatte auf demselben Server kopiert. Die Benutzerdaten liegen entweder lokal auf den PC-Platten oder auf einem zentralen Fileservercluster des Rechenzentrums SCC ''\\sccfs.scc.kit.edu\oe\imt''. Die Netzlaufwerke des SCC sind mehrfach redundant ausgelegt, so dass ein Datenverlust praktisch ausgeschlossen werden kann. Sowohl auf den lokalen Platten als auch auf den Netzlaufwerken werden mehrere Vorversionen gespeichert, so dass man auf einfache Weise Dateien wieder herstellen kann, die vor nicht allzu langer Zeit gelöscht oder verändert wurden. Bei den Netzlaufwerken kann durch die hohe Redundanz Datenverlust durch Plattenfehler ausgeschlossen werden. Bei den lokalen Platten muss bei einem Plattenausfall jedoch ein Backup vorhanden sein, damit die Daten wieder hergestellt werden können. Die Sicherung der lokalen Dateien liegt in der Verantwortung des Benutzers/der Benutzerin. Die Sicherung kann entweder auf einer lokalen USB-Platte oder wechselweise auf zwei NAS-Backupsystemen gemacht werden. Zum Backup auf den NAS-Systemen steht eine Prozedur zur Verfügung, die alle Benutzerdateien auf der lokalen Platte auf eines der NAS-Systeme spiegelt. Nach der Beendigung des Backups wird für den nächsten Backup automatisch das andere NAS-System angewählt und anschließend der PC runtergefahren. Auf diese Weise stehen immer auch noch die Versionen zur Verfügung, die sich am Vortag geändert haben oder gelöscht wurden. |
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====Spezifische Datensicherung==== |
====Spezifische Datensicherung==== |
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QS-Dokumente<br> |
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Für die Nutzung von Fertigungs- oder Prüfmitteln ist eine formlose Genehmigung und Einweisung durch den Fertigungs- oder Prüfmittelverantwortlichen erforderlich. Die Einweisung kann an geeignete Mitarbeiter delegiert werden, muss aber durch den Fertigungs- oder Prüfmittelverantwortlichen im Anlagenbuch gegengezeichnet werden.<br> |
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Die Prozesse des QMH des IMT-QM-Systems und die nachgeordneten, freigegebenen QM-Dokumente mit QS-Nr. (siehe Liste QS-Nr.: LI299.xx) sind auf dem zentralen Fileservercluster des Rechenzentrums im Freigabeverzeichnis ''\\sccfs.scc.kit.edu\oe\imt\iso9001'' in den jeweiligen Unterverzeichnissen abgelegt. Hierauf haben IMT-Mitarbeiter mit Arbeitsverträgen, die länger als ein Jahr laufen, Lesezugriff. Die Schreibberechtigung ist auf den QB, auf die durch den QB mit Schreibrechten versehenen Mitarbeiter und die Systemadministratoren beschränkt. Die Datensicherung erfolgt über die in Kapitel 4.2.2 beschriebene Vorgehensweise. |
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Die längerfristige Belegung von Fertigungsmitteln muss vorher mit den Reinraumverantwortlichen abgesprochen werden. Bei der Fertigung mittels Laufkarte wird diese zum Anlagenbuch gelegt. '''Der Beginn und das Ende des Prozessschrittes kann im Anlagenbuch unter der Rubrik „Anlagenbelegung“ eingetragen werden!'''<br> |
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Bei einem Defekt oder anderen Auffälligkeiten ist der Fertigungs- oder Prüfmittelverantwortliche zu verständigen. An einem gesperrten Fertigungsmittel dürfen keine Fertigungsschritte, an einem gesperrten Prüfmittel dürfen keine Prüfungen mehr durchgeführt werden (Näheres regelt die Arbeitsanweisung QS-Nr.: AA508.xx).<br> |
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Arbeitsplätze und Abzüge müssen vor Beginn der Arbeiten ausreichend gegen Verschmutzung geschützt werden. Den Arbeitsplatz eventuell mit Folie oder Papiertüchern auslegen. Eindeutig kennzeichnen, wer den Arbeitsplatz benutzt (z.B. Laufkarte mit Eintrag, Notiz mit Name und Datum). Arbeitsplätze und Abzüge müssen nach Beendigung der Arbeiten wieder sorgfältig gereinigt werden. |
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====Abfallentsorgung==== |
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Chemikalien werden in Absprache mit dem Reinraumverantwortlichen und seinen Mitarbeitern entsorgt. Für kleinere Mengen gibt es in den Reinräumen gekennzeichnete Abfallbehälter, in denen der Abfall zunächst gesammelt wird. Die endgültige Entsorgung wird durch den Reinraumverantwortlichen und seine Mitarbeiter veranlasst.<br> |
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Sonstige Abfälle werden in speziellen Abfallbehältern getrennt entsorgt. Diese sind mit entsprechenden Aufschriften gekennzeichnet. Es wird unterschieden in:<br> |
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* Flachglas (Flachschalen, Pipetten) |
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* Laborglas (Duran, Bechergläser) |
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* Metalle verunreinigt |
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* Papier und Kunststoff |
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* Klebstoff (auch Klebstoffreste in/auf Tüchern/Kaptonfolie etc) und Behältnisse mit Klebstoff, Spritzenkanülen (Klebstoff vor dem Entsorgen in einem Abzug aushärten lassen!) |
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* Siliziumwafer |
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==Mitgeltende Unterlagen== |
==Mitgeltende Unterlagen== |
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* [[:File:FB527_Checkliste Reinraumzutritt.docx|Formblatt 527]] |
* [[:File:FB527_Checkliste Reinraumzutritt.docx|Formblatt 527]] |
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Revision as of 15:58, 4 July 2017
| Arbeitsanweisung | 201 |
|---|---|
| Revision | 05 |
| Stand | 29.06.2017 |
| Bearbeiter | Klein |
Zweck
Beschreibung der Maßnahmen zu Datenschutz und Datensicherheit IMT-interner Daten und Dokumente
Anwendung
Die Maßnahmen zu Datenschutz und Datensicherheit betreffen alle IMT-Bereiche.
Begriffe und Abkürzungen
Begriffe
Abkürzungen
| AC-TI | Administration, Controlling und Personal-Technische Infrastruktur |
| CAD | Computer-Aided Design |
| CTE | Core Technologies |
| dxf | Austauschformat 2D CAD-Daten |
| FuE3-TN | FuE3-Biophotonik, Teratronische Bauteile |
| FVB | Fertigungsvorbereitung |
| gds | Datenformat für E-Beam-Design-Daten |
| gpf | Dateiformat der Schreib-Datenfiles für den E-Beam |
| IMT | Institut für Mikrostrukturtechnik |
| KIT | Karlsruher Institut für Technologie |
| NAS | Network Attached Storage (Fileserver) |
| SCC | Steinbuch Centre for Computing (Rechenzentrum des KIT) |
| QB | Qualitätsbeauftragter |
| QM | Qualitätsmanagement |
| QMH | Qualitätsmanagement-Handbuch |
| QS-Nr. | Qualitätssicherungs-Nummer |
| QW | Qualitätswesen |
| tar.gz | Dateiformat der Backup-Archivdateien des E-Beam |
Beschreibung
Datenschutz
Informationen zur Handhabung des Datenschutzes im KIT erhält man unter folgendem Link:
http://www.dsb.kit.edu/200.php
Datensicherung
Allgemeine Datensicherung am IMT
Die allgemeine Datensicherung am IMT erfolgt auf dem Windows 2008 Print- und Fileserver IMTsrv.
Datensicherung auf dem IMT-Dateiserver/PC-Bereich
Auf dem Fileserver IMTsrv liegen nur temporäre Arbeitsverzeichnisse und Verzeichnisse, die für die PC-Administration benötigt werden. Alle Dateien, die sich in diesen Verzeichnissen verändert haben, werden jede Nacht auf eine Backupplatte auf demselben Server kopiert. Die Benutzerdaten liegen entweder lokal auf den PC-Platten oder auf einem zentralen Fileservercluster des Rechenzentrums SCC \\sccfs.scc.kit.edu\oe\imt. Die Netzlaufwerke des SCC sind mehrfach redundant ausgelegt, so dass ein Datenverlust praktisch ausgeschlossen werden kann. Sowohl auf den lokalen Platten als auch auf den Netzlaufwerken werden mehrere Vorversionen gespeichert, so dass man auf einfache Weise Dateien wieder herstellen kann, die vor nicht allzu langer Zeit gelöscht oder verändert wurden. Bei den Netzlaufwerken kann durch die hohe Redundanz Datenverlust durch Plattenfehler ausgeschlossen werden. Bei den lokalen Platten muss bei einem Plattenausfall jedoch ein Backup vorhanden sein, damit die Daten wieder hergestellt werden können. Die Sicherung der lokalen Dateien liegt in der Verantwortung des Benutzers/der Benutzerin. Die Sicherung kann entweder auf einer lokalen USB-Platte oder wechselweise auf zwei NAS-Backupsystemen gemacht werden. Zum Backup auf den NAS-Systemen steht eine Prozedur zur Verfügung, die alle Benutzerdateien auf der lokalen Platte auf eines der NAS-Systeme spiegelt. Nach der Beendigung des Backups wird für den nächsten Backup automatisch das andere NAS-System angewählt und anschließend der PC runtergefahren. Auf diese Weise stehen immer auch noch die Versionen zur Verfügung, die sich am Vortag geändert haben oder gelöscht wurden.
Spezifische Datensicherung
QS-Dokumente
Die Prozesse des QMH des IMT-QM-Systems und die nachgeordneten, freigegebenen QM-Dokumente mit QS-Nr. (siehe Liste QS-Nr.: LI299.xx) sind auf dem zentralen Fileservercluster des Rechenzentrums im Freigabeverzeichnis \\sccfs.scc.kit.edu\oe\imt\iso9001 in den jeweiligen Unterverzeichnissen abgelegt. Hierauf haben IMT-Mitarbeiter mit Arbeitsverträgen, die länger als ein Jahr laufen, Lesezugriff. Die Schreibberechtigung ist auf den QB, auf die durch den QB mit Schreibrechten versehenen Mitarbeiter und die Systemadministratoren beschränkt. Die Datensicherung erfolgt über die in Kapitel 4.2.2 beschriebene Vorgehensweise.
Mitgeltende Unterlagen
- Formblatt 527
- Formblatt 804
- Arbeitsanweisung 507
- Arbeitsanweisung 508
- Prozess 5
- Spezifikation 590
- Sicherheitsbestimmungen des KIT
- Betriebsanweisung "Alleinarbeit/Einzelarbeitsplatz"
| keywords |
|---|
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